Zum Tagungsband

Anfang 2018 erscheint der Tagungsband mit ausgewählten Beiträgen zur Fachtagung "Die neue Öffentlichkeit". Er wird ergänzt durch aktuelle Beiträge zum Thema.

Zur Tagung haben die folgenden Personen mit Vorträgen bzw. ihrer Teilnahme an der Podiumsdiskussion beigetragen.

Grußwort

Gesine Grande, Prof. Dr. p. h. habil., ist Rektorin der HTWK Leipzig. Gesine Grande studierte Psychologie, promovierte 1997 in den Gesundheitswissenschaften und habilitierte sich 2012 an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Sie arbeitete in verschiedenen medizinpsychologischen und gesundheitswissenschaftlichen Forschungsprojekten an den Universitäten Leipzig, Essen und Bielefeld.

Von 1995 bis 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Assistentin an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld. Im Jahr 2003 erhielt sie einen Ruf als Professorin für Psychologie an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). 2012-2013 war sie Dekanin der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften an der HTWK Leipzig. 2014 nahm sie einen Ruf als Professorin für Prävention und Gesundheitsförderung an der Universität Bremen an. Im Juni 2014 wählte sie der Erweiterte Senat der HTWK Leipzig zur Rektorin.

Herausgeber

Gabriele Hooffacker, Prof. Dr.-phil., Jahrgang 1959, lehrt an der HTWK in Leipzig im Lehrbereich "Medienadäquate Inhalteaufbereitung" Medienkonzeption, Praktische Medienproduktion, Crossmediale Verwertung und Journalistische Grundlagen und ist Studiendekanin für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Crossmedia Management. Sie ist Journalistin, Autorin zahlreicher Fachbücher und Gründerin der Journalistenakademie München. Ihr Arbeitsschwerpunkt sind Online-Medien. Sie schreibt für Online-Magazine wie Telepolis und onlinejournalismus.de und Fachzeitschriften wie "M – Menschen machen Medien" oder den „Journalist”.

Ihre Bücher sind im Rowohlt-Verlag, bei Econ bzw. bei Springer Fachmedien (Springer VS) erschienen. Für ihren Einsatz, das Internet der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen, erhielt sie gemeinsam mit Peter Lokk 1997 den ersten Preis der Gesellschaft für Medienpädagogik. 1999 gründete Gabriele Hooffacker die Journalistenakademie. Sie hält Seminare zum Thema Online-Journalismus unter anderem an der Leipzig School of Media, in Redaktionen und Unternehmen. Sie gibt die von Walther von La Roche (1936-2010) gegründete Lehrbuch-Reihe Journalistische Praxis bei Springer VS heraus. Gabriele Hooffacker ist Jurymitglied beim Alternativen Medienpreis.

Prof. Wolfgang Kenntemich ist Direktor des Europäischen Instituts für Qualitätsjournalismus. Nach dem Abitur und seiner Tätigkeit als Presseoffizier arbeitete Wolfgang Kenntemich zunächst als politischer Redakteur bei den Westfälischen Nachrichten. 1973 wechselte er zum Deutschen Depeschendienst, dessen Chefredakteur er 1979 wurde. Für den Axel Springer Verlag war er ab 1983 in Bonn u.a. für Bild und Bild am Sonntag als Büroleiter tätig. Bevor Kenntemich 1991 zum Fernsehen wechselte, arbeitete er bei Gruner + Jahr als Chefkorrespondent.

Nach einer kurzen Zeit beim Bayerischen Rundfunk (BR) ging er 1991 zum wieder gegründeten Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und war dort 20 Jahre lang als Chefredakteur Fernsehen tätig. Er ist Herausgeber und Autor u.a. von Die Jahrhundertflut und Das war die DDR. Eine Geschichte des anderen Deutschland.

Außerdem ist er Honorarprofessor für Journalistik an der Universität Leipzig. Kenntemich engagiert sich u.a. als Ko-Präsident der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa, als Ehrenpräsident des Mitteldeutschen Presseclubs zu Leipzig und Beirat des Nah- und Mittelostvereins (NUMOV). Seit 2013 ist er Direktor des Europäischen Instituts für Qualitätsjournalismus.

Uwe Kulisch, Prof. Dr.-Ing., ist seit 2006 Dekan der Fakultät Medien. Er studierte wissenschaftlichen Gerätebau/Optoelektronik/CCD-Kameratechnologie an der Universität Jena. 1994 promovierte er zum Dr.-Ing. an der TH Leipzig. Von 1994 bis 2000 war er Geschäftsführer im Bereich Büro-, Informations-, Medientechnik.

Seit 2000 ist er Professor für das Lehr- und Forschungsgebiet Elektronische Mediensystemtechnik an der HTWK Leipzig. Er ist Gründungsdekan des Fachbereichs Medien. Seit 2006 ist er Dekan der Fakultät Medien. Prof. Dr. Kulisch ist ein ausgewiesener und anerkannter Spezialist und Praktiker im Bereich von Kommunikationssystemen und –technologien, sowie innovativer Rundfunktechnik und Mediendienste.

Autorinnen und Autoren

Martin Blum M. A., Jahrgang 1991, ist Masterabsolvent der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig im Studiengang Medienmanagement. Zuvor schloss er dort seinen Bachelor in Medientechnik mit Spezialisierung auf den Bereich der audiovisuellen Medien ab. Parallel zu seinem Studium leitete er mehrere Jahre lang als Chefredakteur den regionalen, studentischen Web-TV-Sender der Hochschule und nahm sich sowohl organisatorischer und sendergestaltender Prozesse an als auch dem Tagesgeschäft in den Ressorts Nachrichten, Lifestyle und Kultur in redaktionsleitender Position. Während dieser Tätigkeit produzierte und moderierte er zahlreiche Nachrichten-, Unterhaltungs- und Showformate. In den letzten Jahren beschäftigte er sich im Rahmen der selbstgegründeten Medienproduktionsgruppe Reis+ intensiv mit der Interaktivität von AV-Inhalten in Fernsehen und Internet und produzierte eigene Webvideoinhalte.

Veronika Christmann, B. Eng., studiert an der HTWK Leipzig Medienmanagement im Master. Den Bachelor absolvierte sie an der HAW Hamburg in Medientechnik und setze dabei einen Schwerpunkt im Bereich Filmproduktion. So wirkte sie bei diversen Kurzfilmen in organisatorischen und redaktionellen Positionen mit. Durch ein Praktikum bei Filmtank, einer Produktionsfirma für Dokumentarfilme und Crossmedia-Produktionen und ihrer Bachelorarbeit „Generation beziehungsunfähig und die Liebe – Erarbeitung eines dokumentarischen Filmkonzepts“ setzte sie sich mit dokumentarischen Formaten auseinander.

Im Masterstudium befasst sie sich innerhalb des Projektes „partizipative Medienformate für floid, dem studentischen Fernsehen der HTWK“ mit Möglichkeiten der Interaktion und der Generierung von Medieninhalten durch den Zuschauer selbst.

Uta Corsa, PD Dr. phil. habil., Jahrgang 1966, ist seit 2008 Geschäftsführerin der SAEK-Förderwerk für Rundfunk und neue Medien gGmbH. Die Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK) sind ein medienpädagogisches Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie fördern Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit neuen Medien. Als Diplompädagogin und Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin lehrt sie seit 1990 an der Universität Leipzig am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft und an vielen Fachhochschulen. Sie promovierte und habilitierte zum analogen und digitalen Fernsehen. 2004 erhielt sie die venia legendi der Kommunikations- und Medienwissenschaft.

Constanze Farda, Dr. phil., studierte Kommunikationswissenschaften, Kunstgeschichte und Jura in Salzburg (Österreich). Nach ihrer Promotion über Europäische Medienpolitik ging sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Universität Leipzig, Abteilung Journalistik. Von dort wechselte sie nach Berlin an die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin). Seit März 2013 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Europäischen Institut für Qualitätsjournalismus e.V.

Sebastian Gomon, Dipl.-Ing. (FH), Jahrgang 1978, HTWK Leipzig, arbeitet im Forschungsprojekt „Digitale Lehr- und Lernmedien“ sowie als Lehrkraft für besondere Aufgaben in den Bereichen Mediensystemtechnik und medienadäquate Inhalteaufbereitung. Er begann das Studium der Medientechnik nach einer Ausbildung und vierjähriger praktischer Tätigkeit in sachsen-anhaltinischen Lokalfernsehsendern und diplomierte über Workflowplanung in kleineren Fernsehproduktionsunternehmen. Nach wie vor ist er aktiver Filmemacher, besonders im Bereich Off-Theater und Museumsausstellung.

Richard Gutjahr, Bayerischer Rundfunk, Journalist und Blogger, ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität Politik und Kommunikations-Wissenschaften studiert. Erste Praxiserfahrung sammelte er u.a. bei Live aus dem Alabama des Bayerischen Rundfunks, bei der Süddeutschen Zeitung in München sowie im Washington-Büro von CNN.

Heute arbeitet Richard Gutjahr als freier Mitarbeiter für die ARD, moderiert u.a. Nachrichten- und Magazinsendungen beim BR und WDR. Daneben schreibt er für die Rheinische Post, den Berliner Tagesspiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie für div. Fachmagazine. In der Münchner Abendzeitung hatte Gutjahr über mehrere Jahre seine eigene Netz-Kolumne. Für eine Reportage-Reihe zu den Hartz-Reformen wurde Gutjahr 2006 mit dem Ernst-Schneider-Preis für herausragenden Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet. Zeit Online kürte ihn 2011 zum Netzjournalist des Jahres. Im gleichen Jahr erklärte ihn das Medium Magazin in der Kategorie Newcomer zum Journalist des Jahres.

Robert Helbig M. A., Jahrgang 1981, ist Geschäftsführer des Bildungsunternehmens edmedien mit Sitz in Leipzig, das Projekte im Bereich Medienbildung durchführt und unter anderem mehrere Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK) betreibt. Er ist Sprecher des Netzwerkes Medienpädagogik Sachsen sowie der Landesgruppe Sachsen der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Während seines Medienmanagement-Studiums an der Hochschule Mittweida (FH) sammelte er unter anderem Praxiserfahrung beim MDR und der Audi AG. Seit 2005 ist er als Projektmanager im medienpädagogischen Bereich tätig. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren freiberuflicher Dozent an Hochschulen (u.a. Campus M21 und Hochschule Mittweida) und entwickelt interaktive Lernszenarien. 2012 hat Robert Helbig seinen Master im Bereich Business Administration an der Universität Würzburg und in den USA abgeschlossen.

Uwe Krüger, Dr., Jahrgang 1978, ist seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Univ. Leipzig, Abteilung Journalistik. Zuvor: Studium der Journalistik und Politikwissenschaft, Volontariat bei der "Leipziger Volkszeitung", Arbeit als Redakteur des Journalismus-Fachmagazins "Message" und Promotion am Leipziger Institut für Praktische Journalismusforschung.

Seine Dissertation "Meinungsmacht" über die Netzwerke der Alpha-Journalisten im Eliten-Milieu ist breit diskutiert worden, u.a. wurden seine Ergebnisse von der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" aufgegriffen.

Andreas Niekler, Dr. Ing., Jahrgang 1979, ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informatik der Universität Leipzig in der Abteilung Automatische Sprachverarbeitung.

Er entwickelt computergestützte Verfahren für sozialwissenschaftliche Inhaltsanalysen, u.a. für das Forschungsprojekt „Postdemokratie und Neoliberalismus“ und für die interaktive Analyseplattform Leipzig Corpus Miner (LCM). Der Schwerpunkt liegt dabei auf Verfahren des maschinellen Lernens und der Datenverwaltung. Zuvor lehrte er im Bereich Medien an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) sowie der Leipzig School of Media (LSoM) mit dem Schwerpunkt medienneutrale Datenhaltung.

Stefan Primbs ist Social-Media-Beauftragter beim Bayerischen Rundfunk und leitet seit Frühjahr 2017 auch das Team BR Social Listening und Verifikation.

Zuvor war er als Print- und Online-Redakteur u.a. bei der Passauer Neuen Presse, FOCUS Online, Gruner + Jahr und als Chef vom Dienst bei BR.de tätig. Stefan Primbs ist daneben Autor des Lehrbuches »Social Media für Journalisten« (»Gelbe Reihe«, Springer Verlag) und arbeitet als Trainer und Dozent an Journalistenschulen.

Paul-Josef Raue war drei Jahrzehnte lang Chefredakteur von Regionalzeitungen wie der Thüringer Allgemeine, Braunschweiger Zeitung, Volksstimme (Magdeburg), Frankfurter Neue Presse und Oberhessischen Presse (Marburg). Er gründete im Januar 1990 mit der Eisenacher Presse die erste deutsch-deutsche Zeitung und baute 1998 mit Gabriele Fischer das Wirtschaftsmagazin Econy (heute brand eins) auf.

Raue ist heute Berater von Redaktionen, Kolumnist bei kress.de, Autor diverser Artikel über den Journalismus, Herausgeber von Sachbüchern zur deutsch-deutschen Geschichte (Die unvollendete Revolution, Meine Wende) sowie Dozent in der Aus- und Weiterbildung von Journalisten. Mit Wolf Schneider gibt er das „Neue Handbuch des Journalismus“ heraus, seit zwei Jahrzehnten bei Rowohlt das Standardwerk des Journalismus.

Saskia Riechers, B. Eng., studierte an der HTWK Leipzig zunächst im Bachelor „Buch-und Medienproduktion“, bevor sie ab Oktober 2017 den Masterstudiengang „Medienmanagement“ anschloss. Im Rahmen beider Studiengänge hat sie sich mit neuen, innovativen Medientechnologien sowie deren Möglichkeiten und Herausforderungen für die Zukunft der Kommunikation beschäftigt. Dies führte sie im Rahmen der Organisation der Fachtagung „Die neue Öffentlichkeit“ fort.

Karolin Schwarz arbeitet als Social-Media-Redakteurin und Journalistin in Berlin. Sie ist unter anderem Teil des Faktenchecking-Teams von Correctiv und betreut die Social-Media-Auftritte von Jäger & Sammler (funk).

Im Februar 2016 gründete sie das Projekt Hoaxmap, das sich der Aufklärung von Falschmeldungen und Gerüchten über Geflüchtete widmet. Gemeinsam mit Lutz Helm war sie deshalb für den Grimme Online Award nominiert. Sie hält Vorträge und gibt Workshops zu Themen wie Fake News, Community Management und Hate Speech.

Komnen Tadic studiert seit April 2017 Medienmanagement im Master an der HTWK Leipzig. Zuvor absolvierte er sein Bachelorstudium im Bereich Druck- und Medientechnik an der Hochschule in München.

Innerhalb seines Masterprojektes ist er Teil der Redaktionsleitung für partizipative Fernsehformate beim Hochschulfernsehsender Floid an der HTWK Leipzig. Hauptaufgabe ist es hierbei, die Studierenden zum Entwickeln von partizipativen Beiträgen zu motivieren und die Erstellung dieser in den Arbeitsablauf von Floid zu integrieren und etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen wurden bereits unterschiedliche Methoden und Möglichkeiten an diversen Hochschulveranstaltungen ausprobiert.

Benjamin Unger, B. A., wurde 1980 in Nienburg/Weser geboren. Nach seinem Studium an der Universität Potsdam machte er 2008 sein Volontariat beim NDR. Seit 2010 ist er Autor beim NDR Fernsehen. Außerdem ist er Mitglied des NextNewsLab des NDR.

2016 erhielt er den Litera Vision-Preis. 2015 machte er die Dokumentation „uM – unterstützende Mittel. Das Trauma des DDR-Sport“ und 2017 die Dokumentation „Kindheit unter Qualen. Missbrauch im DDR-Leistungssport“ für den NDR.

Podium

Johann-Michael Möller moderierte die Podiumsdiskussion „Die neue Öffentlichkeit“. Er wurde 1955 in Bönnigheim in Baden-Württemberg geboren. Er studierte Germanistik, Geschichte und Ethnologie in Stuttgart und Frankfurt/Main und war schon während des Studiums ständiger freier Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung(FAZ). 1985 wurde Möller Redakteur für die Ressorts Geisteswissenschaften und Neue Sachbücher der FAZ und ging 1989 als Korrespondent dieser Zeitung in die DDR. Zuletzt war er Landeskorrespondent für Thüringen und Sachsen. 1992 wurde er Hauptabteilungsleiter Fernsehen im MDR Landesfunkhaus Thüringen in Erfurt. 1995 wechselte Möller zum ZDF als stellvertretender Leiter und Moderator der Sendung Kennzeichen D. 1998 ging er zurück zur Tageszeitung, zunächst als Leiter des Ressorts Innenpolitik der Welt, dann als stellvertretender Chefredakteur der Welt und der Berliner Morgenpost. Von 2006 bis 2016 war Johann Michael Möller MDR-Hörfunkdirektor. Möller engagiert sich im Petersburger Dialog für die deutsch-russischen Beziehungen und ist verantwortlicher Herausgeber des Rotary Magazins.

Christina Elmer, geboren 1983, leitet bei SPIEGEL ONLINE als Mitglied der Chefredaktion das Ressort für Datenjournalismus. Sie engagiert sich im Vorstand des Vereins Netzwerk Recherche für datenjournalistische Angebote und betreut Seminare in Redaktionen, Hochschulen und Ausbildungsprogrammen. Vom „medium magazin“ wurde sie als „Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2016“ ausgezeichnet.

Bis 2013 gehörte Christina Elmer zum Team Investigative Recherche des Sterns und arbeitete als Redakteurin für Infografiken bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa), wo sie zuvor „dpa-RegioData“ mit aufgebaut hatte, Deutschlands erste Redaktion für Datenjournalismus und Computer Assisted Reporting. Der Weg dorthin: Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk (WDR), Studium der Journalistik und Biologie an der TU Dortmund, freie Autorin für Wissenschaftsthemen.